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Glossar


Spendenbasiertes Crowdfunding

Diese Sonderform des Crowdfundings besteht in einer freiwilligen Förderung des Funding-Projektes. Die Spender sind so begeistert von der Idee, dass sie diese mit Geldbeträgen unterstützen, ohne das eingesetzte Kapital zurückzufordern oder eine andere Gegenelistung für ihr Engagement zu erwarten. 

Crowdinvesting

Von Crowdinvesting spricht man, wenn der Anleger an den zukünftigen Gewinnen der zu gründenede Unternehmung beteiligt ist. Diese Beteiligung kann durch finanzielle Ausschüttungen, Unternehmensanteile oder Schuldinstrumente erfolgen. Crowdinvesting unterliegt der Bankenaufsicht und wird behandelt wie ein Investment am Aktien- oder Geldmarkt. 

Crowdsponsoring

Diese Sonderform des Crowdfunding hat zur Besonderheit, dass der Sponsor für seinen finazielle Zuwendung eine symbolische Gegenleistung erhält, aber keinen Anspruch auf die Rückzahlung des von ihm zur Verfügung gestellten Betarges hat. Populäre Beispiele einer solchen immateriellen Vergütung sind etwa Filmproduktionen, in denen der Sponsor im Absppann des Films genannt wird oder Kunstprojekte, für deren Sponsoring der Sponsor eine persönliche Widmung des Künstlers erhält, beispielsweise in Form einer signierten Skizze. 

Bootstrapping

Mit diesem Begriff ist die Finanzierung eines Start-ups mit ausschließlich eigenen Mitteln des Gründers gemeint. Bootstrap bedeutet im Englischen Stiefelriemen. In einem englischen Sprichwort wird davon gesprochen, sich selbst an den eigenen Stiefelriemen nach oben zu ziehen – analog wird oft das Bild des Barons Münchhausen genannt, der sich an den eigenen Haaren aus einem Sumpf zog.

Business Angels

Business Angels stehen einem Start-up-Unternehmen sowohl mit Kapital in Form einer Beteiligung zur Seite als auch mit Know-how aus ihrer Berufspraxis, das sie meist in Führungspositionen erworben haben. In der Regel steigen Business Angels bereits zu einem frühen Zeitpunkt ins Start-up ein und investieren weniger Kapital als beispielsweise ein Venture-Capitalist.

Inkubatoren

Inkubatoren unterstützen die Gründer nicht mit Kapital, sondern hauptsächlich mit Beratungsleistungen und/oder in Form von infrastruktureller Unterstützung, beispielsweise durch vorübergehende Zurverfügungstellung von Büroräumen, personellen Kapazitäten und Kontakten aus ihrem bestehenden Netzwerk. 

Investmentfonds

Als Investmentgesellschaften oder Fondsgesellschaften werden Unternehmen bezeichnet, die liquide Mittel von Anlegern einsammeln, um mit diesem Geld in Aktien oder Immobilien zu investieren. Die Anleger erhalten Firmenanteile im Wert Ihrer Einlage. Es wird zwischen offenen und geschlossenen Fonds unterschieden. In offenen Fonds können Anleger jederzeit agieren, indem Sie Anteile kaufen oder verkaufen. Bei geschlossenen Fonds willigt der Anleger auf eine vertraglich definierte Laufzeit ein. Vor Ablauf dieser Frist kann er sein investiertes Kapital nicht wieder zurückfordern.  

Private Equity

Private Equity ist die Bezeichnung von Kapitalbeteiligungen an Unternehmen, die nicht an einer Börse notiert sind. Dieses private Beteiligungskapital wird häufig jungen Unternehmen zur Verfügung gestellt, die Schwierigkeiten hätten, auf dem Kapitalmarkt an Geld zu kommen. Investoren, die in Form von Private Equity investieren, erwarten sich deutlich höhere Renditen als auf dem offiziellen Kapitalmarkt, tragen aber auch das Risiko des Totalverlustes ihres investierten Geldes.

Finanzierungsrunde

Als Finanzierungsrunde wird das Bemühen eines meist jungen Unternehmens bezeichnet, Kapitalgeber zu finden, um den nächsten Schritt der Unternehmensexpansion finanzieren zu können. In der Regel ist das kaptialsuchende Unternehmen zwar operativ, aber noch nicht profitabel und benötigt frisches Kapitel, um den laufenden Geschäftsbetrieb aufrechterhalten zu können.  

Proof of concept

Wenn sich Start-ups auf die Suche nach Investoren begeben, werden sie von potenziellen Geldgebern nach dem „Proof of Concept“ gefragt. Damit ist eine Machbarkeits-Analyse gemeint, die basierend auf belastbaren Zahlen den Nachweis dafür erbringt, dass die Geschäftsidee, die dem Unternehmen zugrunde liegt, eine realistische Aussicht darauf hat, wirtschaftlich tragfähig zu sein.

Break-Even-Point

Der Break-Even-Point ist eine feste Größe in betriebswirtschaftlichen Prozessen und beschreibt den Zeitpunkt, an dem sich die Kosten eines Unternehmens und der Erlös die Waage halten. Nach Erreichen des Break-Evens sind junge Unternehmen und ihre Berater bestrebt, durch Einsparungen und Optimierungen im nächsten Schritt das Unternehmen profitabel zu machen, also in die Gewinnphase zu führen.
   
 

Crowdfunding

Als Crowdfunding wir die sogenannte Schwarmfinanzierung bezeichnet. Viele Menschen machen einem einzelnen Geld zugänglich, das sie gerade nicht benötigen. Der Gründer nutzt das ihm zur Verfügung gestellte Kapital zur Verwirklichung einer Geschäftsidee. Trägt seine Idee Früchte, erhalten die Geldgeber eine Gegenleistung in Form von Produkten sowie Dienstleistungen nach einer vereinbarten Frist.

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